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Geringere Luftverschmutzung, höherer Stromertrag: Das Zusammenspiel zwischen Lockdown und Photovoltaik

Delhi/Triesen. Der Corona-Lockdown in großen Teilen der Welt hat viele Auswirkungen auf Leben, Wirtschaft und Gesellschaft. Doch nicht alle davon sind negativ: Forscher des Helmholtz-Instituts in Erlangen konnten gemeinsam mit dem MIT und Cleantech Solar nachweisen, dass die Luftqualität ein Faktor ist, der den Ertrag von Photovoltaikmodulen maßgeblich beeinflussen kann.

Bereits vor dem drastischen Lockdown in einigen Metropolen Indiens wurden Daten gemessen, die das Zusammenspiel von menschengemachter Luftverschmutzung und Ertrag von Photovoltaikanlagen belegen sollten. In Delhi, weltweit eine der Metropolen mit der höchsten Luftverschmutzung, konnte durch den sehr plötzlichen Rückgang des Smogs eine um 8,3 % erhöhte Stromproduktion im Vergleich zum selben Zeitraum 2017 gemessen werden.

Zusammenspiel aller Komponenten

Die durchgeführten Messungen und die sich daraus ergebenden Daten zeigen, wie viele Auswirkungen alle Maßnahmen im Kampf gegen den menschengemachten Klimawandel tatsächlich haben. In Österreich dürfte diese Erkenntnis bereits angelangt sein, denn das Regierungsprogramm der türkis-grünen Koalition besteht zu einem nicht unerheblichen Teil aus einem Maßnahmenkatalog und einem Fahrplan zur Klimaneutralität bis 2040. Zusätzlich zu höheren Förderungen für erneuerbare Energien und weniger Bürokratie erhöhte man – zumindest vorerst bis Jahresende 2020 – unter anderem auch Förderungen für Elektroautos.

Photovoltaik – längst kein Nischenmarkt mehr

Viele Jahre war Photovoltaik keine wirklich Alternative für die Stromgewinnung: Durch Teure Komponenten, lange Amortisationszeit und viele ungeklärte Mythen haftete der Photovoltaik ein Ruf als Nischenmarkt für Ökos an. Ausgereifte Technik und ein Preisverfall von knapp 70 % in zehn Jahren machen die sauberste und nachhaltigste Form der Energiegewinnung massentauglich. Auch bei der Sun Contracting AG verschreibt man sich seit dem operativen Markteintritt im Jahr 2012 dieser Technologie. Abseits von gewöhnlichen Photovoltaikanlagen für Einfamilienhäuser geht man bei der Sun Contracting Unternehmensgruppe aber einen anderen Weg.

Contracting – die Alternative

Photovoltaik Contracting ist ein Modell ähnlich dem Leasing oder Mietkauf. Der Dach- oder Flächenbesitzer stellt seine Fläche für den Betrieb einer Photovoltaikanlage zur Verfügung. Sun Contracting errichtet die Photovoltaikanlage, trägt dabei sämtliche Kosten – von der Anschaffung bis hin zur Wartung und Instandhaltung. Der produzierte Strom wird im Normalfall, entweder ganz oder teilweise, ins öffentliche Stromnetz eingespeist – kann bei Bedarf aber auch selbst verbraucht werden. Als Vergütung für die Bereitstellung der Fläche erhält der Besitzer eine Pacht oder Dachmiete. Am Ende der 20jährigen Vertragslaufzeit geht die Anlage ins Eigentum des Contractingnehmers über.

Große Dimensionen, kein finanzielles Risiko

Das besondere an Photovoltaikanlagen, die als Contracting projektiert sind, ist die Möglichkeit, die Dimensionen weit über dem eigenen Bedarf zu dimensionieren. Statt nach dem tatsächlichen Stromverbrauch richtet sich die Anlagengröße nach der vorhandenen Fläche. Durch das Einspeisen des sauberen Solarstroms entsteht außerdem ein zusätzlicher Mehrwert: Der Anteil an Ökostrom im Stromnetz erhöht sich.

Firmenportrait

Die Sun Contracting Unternehmensgruppe etablierte sich seit ihrer Gründung im Jahr 2010 als ein fixer Bestandteil am deutschsprachigen Photovoltaikmarkt. Besondere Bekanntheit erlangte man mit dem Modell Photovoltaik Contracting, mit dem in Österreich, Deutschland und Liechtenstein mittlerweile 258 Photovoltaikanlagen betrieben werden. Derzeit blickt man auf eine installierte und projektierte Photovoltaikleistung von insgesamt 61,9 Megawattpeak, davon 43,8 in Form von Contracting Projekten. Zustätzlich zur Planung und Umsetzung von Photovoltaikprojekten in verschiedenen Größenordnungen ist die Sun Contracting AG auch im Bereich nachhaltiger Investments seit vielen Jahren sehr erfolgreich: Noch bis Mitte Juli liegen, neben einem Nachrangdarlehen ausschließlich für den österreichischen Markt, auch zwei Anleiheprodukte zur Zeichnung auf. Sowohl für die Namens-Anleihe als auch für die depotfähige Inhaberanleihe sind Neuemissionen bereits in Vorbereitung.