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Photovoltaik und Landwirtschaft: Große Liebe oder ewige Feindschaft?

Auch in Österreich erhöht sich die Schlagzahl stetig, wenn es um die Forschung an Photovoltaikinnovationen geht. Die Universität für Bodenkultur Wien BOKU startete nun ein angewandtes Forschungsprojekt: Erforscht wird ein Agri-Photovoltaik-Projekt im Ausmaß von 3 Megawatt.

 

Das Forschungsprojekt der BOKU (Universität für Bodenkultur) möchte quasi unter realen Bedingungen, direkt am Feld, testen, wie gut Photovoltaikanlage und Agrarland in Österreich koexistieren können. Das Ziel: Maximaler Stromertrag bei minimalem Flächenverbrauch und geringen Kosten. 5.700 Photovoltaikmodule erzeugen hier für die nächsten Jahre eine Menge von 3.600 Megawattstunden sauberen Solarstrom.

 

Beliebtes Forschungsfeld

 

Agri-Photovoltaik-Projekte genießen bereits seit mehr als zwei Jahren große Beliebtheit im Bereich der Photovoltaikforschung und Entwicklung neuer Energiekonzepte. Die Grundidee: Flächen doppelt nutzen. In diesem speziellen Fall zielte bereits eine 2020 durchgeführte Forschung des deutschen Instituts Fraunhofer ISE darauf ab herauszufinden, welche Pflanzen unter Photovoltaikmodulen besonders gute Bedingungen vorfinden und auch, wie sich Flora und Fauna unter einer Freiflächen-Photovoltaikanlage entwickeln. Besonders Beerenkulturen genießen dieses Umfeld, sagt das Ergebnis.

 

Flächennutzung und Contracting

 

Agri-Photovoltaik ist eine der geeigneten Optionen, eine Photovoltaikanlage auf Basis von Contracting errichten zu lassen. Der Errichter der Anlage trägt die Kosten – von der Planung und der Montage über die laufende Instandhaltung. Als Vergütung gibt es für den jeweiligen Flächenbesitzer, egal ob Dach, Feld oder auch sonstige Fläche, eine Pachtzahlung. Damit können vor allem im Freiflächen-Bereich ansonsten komplett ungenutzte oder für andere Nutzung ungeeignete Flächen einen finanziellen Ertrag für die eine Seite und einen Vorteil durch mehr erneuerbare Energien für die andere Seite bringen.

 

Beste Voraussetzungen

 

Diese Eckpunkte und die Tatsache, dass es ein Gelingen der Energiewende auch an wirtschaftlichen Aspekten scheitern kann, hat man bei Sun Contracting erkannt. Mit dem Energiekonzept Photovoltaik Contracting versucht man, gegenzusteuern. Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz stehen nicht immer in komplettem Gegensatz zueinander – sofern die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Bauordnungen es zulassen ist das Geschäftsmodell Photovoltaik Contracting nämlich in jedem Land umsetzbar.

 

Firmenportrait

 

Die Sun Contracting AG und ihre Tochtergesellschaften sind seit mittlerweile mehr als zwölf Jahren in der Photovoltaikbranche tätig und besonders im Bereich Photovoltaik Contracting erfolgreich. In Österreich, Deutschland, Liechtenstein und Slowenien hält die Unternehmensgruppe aktuell bei einer installierten und projektierten Photovoltaikleistung von 106,7 Megawattpeak – davon 80,7 in Form von Contracting Projekten. Zusätzlich ist die Sun Contracting Gruppe auch im Bereich nachhaltiger Investments bereits seit längerem tätig. Erst kürzlich legte die Tochtergesellschaft Sun Invest AG zwei depotfähige Inhaberanleihen auf. Details zu den Sun Invest Clean Energy Bonds 2022 finden Sie unter www.suninvestag.com.